»White Charity« und »A Tale of Two Islands«: Zwei Filme erkunden die postkoloniale Gegenwart

„Das Gegenteil von ‚gut‘ ist nicht ‚böse‘, sondern ‚gut gemeint‘“, lautet ein Bonmot über die Moral, das meist Kurt Tucholsky zugeschrieben wird. Im Sinne dieses geflügelten Worts erheben Kritiker und Kritikerinnen von humanitären Hilfsorganisationen immer wieder den Vorwurf, dass diese die ungleichen Verhältnisse, zu deren Aufhebung sie beitragen wollen, oft zugleich verfestigen. Der Dokumentarfilm WHITE CHARITY von Carolin Philipp und Timo Kiesel wendet diese Kritik auf die Ebene der Bildsprache. Ihm geht es um die großflächigen Plakate, mit denen Hilfsorganisationen in Deutschland um Spenden für Menschen im globalen Süden werben. Seit Ende 2011 ist der Film auf der Website www.whitecharity.de zu sehen, auf Youtube und auch auf manchen bildungspolitischen Veranstaltungen…

…weiter bei: ZAG 65 (2014)

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