Rezension: „Connecting Seas and Connected Ocean Rims“

Die Fernmigration vieler Millionen Menschen von allen Kontinenten zählt zu den Phänomenen, die es rechtfertigen, vom 19. Jahrhundert als einem – womöglich dem ersten – globalen Jahrhundert zu sprechen. Für eine noch zu schreibende Globalgeschichte dieser Wanderungsbewegungen will der vorliegende Sammelband ein Baustein sein. Die globale Orientierung verbindet er mit einer sozialgeschichtlichen Herangehensweise und einem Beobachtungsbereich, der die Weltmeere in der Zeit von etwa 1830 bis 1940 fokussiert. Indem er gerade die Ozeane als historische Räume von Migration betrachtet, will sich der Band von Ansätzen der Überseegeschichte abgrenzen, die – nomen est omen – im Meer bloß ein zu überquerendes Dazwischen von Aus- und Einwanderungsbewegungen sehen…

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