Rezension: „Weltmeere: Wissen und Wahrnehmung im langen 19. Jahrhundert“

Für kleinere Teilgebiete der Geschichtswissenschaft ist die Frage nach der Strategie gegenüber dem historiographischen Mainstream eine Gretchenfrage. Abgrenzung unter Verweis auf die spezifischen Besonderheiten des eigenen Forschungsbereichs ermöglicht eine hohe Spezialisierung um den Preis einer relativen Randständigkeit innerhalb der Fachdisziplin. Annäherung verspricht demgegenüber eine größere Wahrnehmung in der Breite um den Preis einer Reduktion von Differenzierung in der Tiefe. Historiker und Historikerinnen der maritimen Geschichte haben sich oft für den ersten Weg entschieden und dieses Teilgebiet damit in ein Dilemma geführt, wie Alexander Kraus und Martina Winkler konstatieren…

…weiter bei: Comparativ 25.3 (2015)

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