„Was erstarrt ist, hat einmal pulsiert“

things loom through the glim

Ein Foto aus Ponta do Sol, Santo Antão, vom April 2006. „Gebaute Welten sind Resultate, mit langen, meist verborgenen Vorgeschichten“, meint Karl Schlögel über die gegenständlichen Artefakte menschlichen Schaffens in der Landschaft. „Alle fixen Formen sind aus lebendiger Arbeit hervorgegangen. Was erstarrt ist, hat einmal pulsiert. Die Leistungskraft geschichtlicher Imagination zeigt sich daran, daß sie Fixgewordenes noch einmal verflüssigt.“1

 

[1] Karl Schlögel. Im Raume lesen wir die Zeit: Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik. München: Carl Hanser, 2003. 302f.

 

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